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"Culture and Health: Time to Act": EU-Bericht fordert strukturelle Verankerung von Kultur als Gesundheitsfaktor

Der EU-Bericht "Culture and Health: Time to Act" zeigt eindrucksvoll, wie Kunst und Kultur  die Gesundheit fördern.

Der EU-Bericht basiert auf einer mehrjährigen Zusammenarbeit aller Mitgliedstaaten und bündelt internationale Evidenz und Good-Practice-Beispiele. Er zeigt, dass kulturelle Aktivitäten Stress reduzieren, Wohlbefinden stärken und soziale Isolation verringern können .

Kunst als Gesundheitsfaktor im Alltag verankern

Kunst und Kultur als Gesundheitsfaktor soll in den gesellschaftlichen Strukturen mitberücksichtigt und ausgebaut werden, darüber waren sich alle Fachleute einig. Gerade für die mentale Gesundheit junger Menschen sind Kunst und Kultur wirksame Mittel gegen Isolation und psychische Belastungen.

Präsentiert und diskutiert wurde der Bericht am 15. Jänner im Haus der Musik von Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) und  Arts for Health Austria (AfHA).

"Culture and Health: Time to Act" - Faktenauszug 

  • Der Bericht ist das erste offizielle Strategie- und Politikpapier der Europäischen Union, das Kultur und Gesundheit systematisch zusammenführt.

  • Der Bericht stützt sich auf internationale Forschung sowie auf den WHO-Scoping-Review (2019) mit über 3.000 Studien, die positive Effekte von Kunst und Kultur auf Gesundheit und Wohlbefinden belegen.

  • Laut Eurobarometer geben 87 Prozent der Europäer:innen an, dass kulturelle Teilhabe ihr emotionales und körperliches Wohlbefinden verbessert.

  • Internationale Studien zeigen einen Return on Investment von bis zu 1:9 bei kultur- und gesundheitsbezogenen Interventionen.

  • Der Bericht empfiehlt Social Prescribing als Schlüsselmechanismus, um kulturelle und gemeinschaftliche Angebote strukturiert in Gesundheits- und Versorgungssysteme einzubinden.

  • Besondere Wirkung wird bei vulnerablen Gruppen, wie älteren Menschen, Kindern und Jugendlichen gesehen

Kunst als Gesundheitsfaktor im Alltag verankern

In Österreich soll der Ausbau von Social Prescribing, gemeinsame Qualitäts- und Evaluationsstandards sowie eine stärkere sektorübergreifende Zusammenarbeit – vor allem mit Blick auf Prävention und Jugend-Mental-Health fokusiert werden.

Nationaler Call gestartet

Zur Umsetzung der Berichts-Empfehlungen ist ein nationaler Call von Arts for Health Austria ausgeschrieben, um die Entwicklung und Professionalisierung  von Kultur-und-Gesundheit-Initiativen in Österreich gezielt zu unterstützen. Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen der "Culture and Health Platform", einem von der Europäischen Union und dem BMWKMS geförderten Projekt.

  • National Call 2026 | ARTS for HEALTH AUSTRIA
    Fokus: Kultur und die Psyche
    Einreichung: ab 15.1.2026
    Künstlerische oder kulturelle Projekte, die darauf abzielen, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Einzelpersonen oder Gemeinschaften durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Gesundheits-, Sozial- oder Bildungssektor zu verbessern. 

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Arts for Health

Die Schnittstelle von Kunst und Gesundheit wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) seit einigen Jahren gezielt gestärkt, etwa in den Bereichen Wohlbefinden, Entstigmatisierung oder Prävention von Krankheiten.

"Arts for Health" bezeichnet nichtklinische, evidenz-basierte Interventionen, bei denen der partizipative, künstlerische Prozess im Mittelpunkt steht, wie z. B. bei Tanzworkshops für Menschen mit Sehbehinderung oder einem musikalischen Atemprogramm für COVID19-Langzeitbetroffene.