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Bund und ÖSV sichern temporäre Trainingsstätten im alpinen Skisport

Der österreichische Spitzensport erhält auch im kommenden Jahr verlässliche und wettkampftaugliche Trainingsbedingungen. Durch die Errichtung und den Betrieb temporärer alpiner Trainingsstätten in ausgewählten Skigebieten stellt der Bund in der nächsten Saison bis zu 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel des Projekts ist es, österreichischen Spitzenathletinnen und -athleten trotz klimatischer Veränderungen frühzeitig und unter international konkurrenzfähigen Bedingungen Training zu ermöglichen. In touristisch genutzten Skigebieten werden dafür eigens vorbereitete Trainingspisten errichtet, die ausschließlich dem Spitzensport dienen.

Sportminister Andreas Babler zur Bedeutung des Projekts:
"Internationale Erfolge entstehen nicht zufällig – sie sind das Ergebnis gezielter Förderung, moderner Trainingsbedingungen und nachhaltiger Konzepte. Mit dieser Investition sichern wir die Qualität des österreichischen Spitzen-Skisports und schaffen zugleich eine verantwortungsvolle Antwort auf die klimatischen Herausforderungen unserer Zeit."

Kernbestandteile des Projekts sind unter anderem Snowfarming sowie spezialisierte Pistenpräparationen zur Schaffung wettkampfähnlicher Bedingungen.

Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Partner-Skigebieten, die sich finanziell beteiligen und die operative Durchführung übernehmen. Der ÖSV bringt dabei seine sportfachliche Expertise ein und koordiniert die Maßnahmen.

Das Projekt baut auf erfolgreichen Vorgängerinitiativen auf, die seit dem Pilotjahr 2021 wesentlich zu internationalen Wettkampferfolgen beigetragen haben. Neben der sportlichen Qualität stehen auch Energieeffizienz und Ressourcenschonung im Fokus – insbesondere durch den Einsatz von Snowfarming und die Nutzung günstiger winterlicher Beschneiungsbedingungen.

Mit der Fortsetzung des Projekts setzen Bund und ÖSV ein klares Zeichen für Leistungssport, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung des alpinen Skisports in Österreich.

Hinweis