Wiener Zeitung: Medienminister Andreas Babler bestellt Simon Kravagna zum neuen Geschäftsführer
Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler bestellt Simon Kravagna zum Geschäftsführer der Wiener Zeitung. Er folgt mit der Ernennung der Empfehlung der Findungskommission, die Simon Kravagna als "im höchsten Ausmaß geeignet" vorgeschlagen hat.
Simon Kravagna, der 54-jährige Branchenexperte und Medienmanager hat sich unter 39 Bewerbungen im Auswahlverfahren für die Geschäftsführung der Wiener Zeitung durchgesetzt. Die Kommission überzeugten seine treffsicheren Analysen, seine fundierte Branchenkenntnis und seine betriebswirtschaftliche und journalistische Erfahrung.
Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler:
"Die Wiener Zeitung ist auf dem besten Weg, sich durch ihr vielfältiges Innovations- und Kooperationsangebot als wichtiger Motor für den Medienstandort zu etablieren. Mit Simon Kravagna übernimmt ein erfahrener Medienmanager, der diesen Kurs weiterführen und neue Impulse setzen wird – insbesondere, um qualitätsvollen Journalismus für junge Menschen zugänglicher zu machen und ihre Medienkompetenz nachhaltig zu stärken"
Die Leitung der Mediengruppe Wiener Zeitung wurde vakant, nachdem der langjährige Geschäftsführer Martin Fleischhacker Anfang 2026 seinen Rückzug und bevorstehenden Wechsel in ein anderes Medienhaus bekannt gegeben hatte.
Journalistische Laufbahn
Simon Kravagna leitete zuletzt das forum journalismus und medien wien (fjum), wo er ein Medienlab für journalistische Start-ups aufbaute, eine AI Media Academy initiierte und das Talenteprogramm Ressort Z verantwortete.
Kravagna studierte Politikwissenschaften an der Universität Wien und der University of California. Seine journalistische Laufbahn begann er beim Nachrichtenmagazin Format und wechselte später in das Kurier Innenpolitik-Ressort. 2006 gründete Kravagna das Wiener Medium das biber. Als Chefredakteur und Herausgeber leitete er das Magazin mehr als zehn Jahre lang und baute unter anderem mit der biber-Akademie eine journalistische Talenteschmiede auf.
Wiener Zeitung - strategischen Positionierung
Nach den Jahren der Transformation und Neuausrichtung tritt die Wiener Zeitung nun in eine Phase der Fokussierung und strategischen Positionierung ein. Für diese Aufgabe übernimmt Simon Kravagna die Geschäftsführung.
Die Wiener Zeitung hat sich in den vergangenen Jahren von der ältesten Tageszeitung der Welt zu einem modernen und vielseitigen Medienhaus weiterentwickelt.
Neben journalistischen Angeboten für eine junge Zielgruppe bietet die Mediengruppe mittlerweile umfassende Beratungs-, Kooperations-, Förder- und Ausbildungsangebote für den österreichischen Medienmarkt an. Dadurch wurde die Wiener Zeitung zu einem innovativen und flexiblen Partner insbesondere für Start-ups und digitale Projekte.