D—Arts
Projektbüro für Diversität
D—Arts, Projektbüro für Diversität hinterfragt, zeigt auf, beansprucht und zielt auf eine Transformation des Kulturbetriebs ab und verweist auf all jene, die nicht gesehen werden. Das D in D—Arts steht dabei für einen kritischen Diversitätsbegriff, für dezentrale Strategien und für dialogische Konzepte. Seit 2021 arbeitet D—Arts daran, gezielt auf aktuelle Leerstellen hinzuweisen und die Etablierung einer solchen Konzeptions-, Kurations-, und Beratungsstelle für den Kulturbetrieb österreichweit voranzutreiben.
Ein zentrales Instrument des Projektbüros sind die Netzwerk in Praxis-Treffen. Hier arbeiten die Mitgliedsinsitutionen seit 2024 gemeinsam an einem Code of Conduct und an konkreten Maßnahmen zur Veränderung des Kulturbetriebs. D—Arts stellt darüber hinaus auch eine Expert:innenplattform bereit, die eine kuratierte Auswahl an Expert:innen für Moderation, Kuration, Beratung und Vorträge bündelt. Die Plattform trägt maßgeblich zur Sichtbarmachung von Expert:innen mit diversen Backgrounds bei und ermöglicht Kulturinstitutionen den niederschwelligen Zugang zu diskriminierungskritischem, praxisnahem und vielfältigem Fachwissen.
Mit der Generalversammlung und der Etablierung des Vorstands am 17. Februar 2023 wurde das D—Arts, Projektbüro für Diversität offiziell gegründet und zählt aktuell 90 Vereine und Institutionen als Mitglieder, die gemeinsam an der Transformation des Kulturbetriebs arbeiten. D—Arts ist somit ein Büro von vielen Akteur:innen, Initiativen und Kulturinstitutionen. In breiter Allianz wird dabei für mehr Diversität und Diskriminierungskritik im kulturellen Feld gearbeitet.