Ehrenamtliches Gremium tagte im Wohnministerium
Um der Bedeutung des Wohn- und Immobilienwesens als Querschnittsmaterie gerecht zu werden, hat sich die Bundesregierung in ihrem Regierungsprogramm darauf verständigt, ein beratendes ehrenamtliches Gremium einzurichten. Mit der Errichtung des Gremiums setzt Vizekanzler und Wohnminister Andreas Babler eine weitere Maßnahme um, die im Regierungsprogramm unter dem Kapitel Wohnen vorgesehen ist. Ziel ist es, leistbares Wohnen zum zentralen Politikthema in Österreich zu machen.
Am 9. April 2026 empfing der Vizekanzler das Gremium zur Auftaktveranstaltung, um über die nächsten Schritte der österreichischen Wohnpolitik zu sprechen.
Vizekanzler und Wohnminister Andreas Babler:
"Wohnen ist ein grundlegendes Bedürfnis und ein Grundrecht aller Menschen. Es betrifft nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Lebensqualität, Sicherheit und die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe.
Die Wohnfrage ist ein wichtiges gesellschaftliches Thema, das breite Aufmerksamkeit verdient. In Österreich sind Zuständigkeiten im Wohnbereich auf mehrere Ebenen verteilt – Bund, Länder und Gemeinden übernehmen jeweils unterschiedliche Aufgaben. Umso wichtiger ist es, diese Ebenen besser aufeinander abzustimmen."
Das Gremium setzt sich aus Vertreter:innen der zuständigen Ministerien, der Immobilienwirtschaft, von gesetzlichen Interessensvertretungen, von Mieterschutzorganisationen, von Sozial- und Umweltschutzorganisationen sowie aus Architektur und Forschung zusammen. Unter Leitung des Wohnministeriums wird sich das Gremium – neben themenbezogenen Einzelterminen – zweimal jährlich einfinden, um den weiteren Handlungsbedarf im Bereich Wohnen zu diskutieren und Ableitungen daraus zu ziehen.
Martin Orner, Leiter der Abteilung Wohnstrategie des Bundesministeriums:
"Beim Thema Wohnen stehen wir vor großen Herausforderungen, wir danken daher den Teilnehmer:innen des Gremiums für ihre Unterstützung und Bereitschaft, ihren Beitrag zur Verbesserung der Leistbarkeit des Wohnens, zum Klimaschutz im Wohnbau, zur Stärkung des sozialen Wohnbaus und zu vielen anderen wichtigen Themen zu leisten."