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Vier neue Eintragungen im Nationalen Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes

Logo Immaterielles Kulturerbe Österreich, © ÖUK / Coco Breban
Foto: © ÖUK / Coco Breban

Die Eintragungen im Nationalen Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes spiegeln eine Vielfalt des Kulturerbes wider – von mündlichen Überlieferungen und handwerklichen Fertigkeiten bis hin zu gesellschaftlichen Praktiken und Ritualen.

Das Österreichische Verzeichnis umfasst mit den vier Neuaufnahmen nun aktuell 182 Einträge. Die Initiative zur Aufnahme geht von den Träger:innen selbst aus.  Die Österreichische UNESCO-Kommission ist mit der Führung des Verzeichnisses betraut. Über die Aufnahme neuer Elemente entscheidet ein Fachbeirat aus 15 Mitgliedern, bestehend aus Vertreter:innen zweier Bundesministerien, der Bundesländer und unabhängigen Fachleuten aus ganz Österreich.

Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler: 
"Mit dem Verzeichnis stärken wir das Bewusstsein für immaterielles Kulturerbe und machen seine Bedeutung für die beteiligten Gemeinschaften sowie ihre Kreativität sichtbar. Sprache und Kommunikation ebenso wie traditionelles Handwerk sind zentrale Träger dieses Kulturerbes, weil sie Wissen, Werte und Ausdrucksformen lebendig weitergeben und so die Identität von Gemeinschaften über Generationen hinweg sichern."

Neue Einträge

Esperantokultur in Österreich / Esperantokulturo en Aŭstrio (österreichweit)

Esperanto, ÖNB
Foto: Österreichische Nationalbibliothek

Esperanto ist eine Plansprache, die 1887 von Ludwik Zamenhof entwickelt wurde, um Menschen weltweit eine neutrale und leicht erlernbare Sprache für Verständigung und Frieden zu bieten.
In Österreich existiert seit über 120 Jahren eine aktive Gemeinschaft, die sich der Pflege dieser Kultur widmet. Sie trifft sich regelmäßig zu Sprachkursen, Lernrunden, Festen sowie Kongressen. Zudem hat sich in der Gemeinschaft ein beachtliches Schaffen in den Bereichen Literatur, Musik und darstellender Kunst entwickelt.

Die Pinzgauer Sagenwelt: Erzähltradition, Erzählweise und Erzähler*innen (Salzburg):

Erzählkultur Pinzgau, Foto: Iris Unterhofer
Foto: Iris Unterhofer

Die Pinzgauer Sagen bilden seit Generationen einen festen Bestandteil der regionalen Erzähltradition.
Sie werden mündlich im Pinzgauer Dialekt von Generation zu Generation weitergegeben.
Sie sind eng mit der allgegenwärtigen Gebirgslandschaft und der kulturellen Identität der Pinzgauer Bevölkerung verbunden.

Verwendung und Weitergabe der Brailleschrift (österreichweit):

Brailleschrift, Foto: BBI
Foto: BBI

Als weltweit verbreitete Schrift blinder und sehbeeinträchtigter Menschen ist die Brailleschrift in Österreich für rund 5.000 Personen ein aktiver Begleiter im alltäglichen Leben.
Sie macht gesprochene Sprache tastbar.
Von blinden Menschen selbst entwickelt und organisiert, ermöglicht sie Zugang zu Information, Bildung sowie Kultur und schafft gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft. 

Goldschmiedehandwerk in Österreich (österreichweit):

Goldschmiedehandwerkt, Foto: Charlotte Schwarz
Foto: Charlotte_Schwarz

Seit Jahrtausenden werden Gold und andere Edelmetalle kunsthandwerklich verarbeitet.
Goldschmied:innen fertigen mit hoher Präzision und gestalterischem Können eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeiten an.
Dazu zählen Schmuckstücke ebenso wie Insignien, Orden, sakrale Objekte und weitere Werke von bleibendem Wert.

Das Nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wurde 2010 im Rahmen des von Österreich 2009 ratifizierten UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes von 2003 etabliert. Es soll dazu beitragen, lebendige kulturelle Ausdrucksformen zu dokumentieren, ihre Weitergabe zu fördern und die Vielfalt menschlicher Kreativität sichtbar zu machen. Es dokumentiert jene lebendigen Traditionen, die das Leben von Gemeinschaften prägen.