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Safe Sport Tagung: Sport-Staatssekretärin Schmidt unterstreicht Notwendigkeit für verbindliche Schutzmaßnahmen Über 100 Gewaltfälle im Jahr 2025 bei vera*Sport - Schätzungen zufolge jedes fünfte Kind im Sport von Gewalt oder Grenzverletzungen betroffen

Gewalt findet auch im Sport statt. Bei der 4. Safe Sport Tagung von 100% Sport am 23. April präsentierte die Vertrauensstelle vera* ihren Tätigkeitsbericht 2025: Insgesamt wurden 108 Fälle von Gewalt, Grenzverletzungen und Machtmissbrauch im Sport im Jahr 2025 bearbeitet. Die Zahl der Kontaktaufnahmen lag deutlich höher, da sich viele Personen zunächst informierend, anonym oder mehrfach an die Vertrauensstelle wenden.

Niederschwellige Hilfsangebote

Die Auswertung der Fälle zeigt, dass Gewalt häufig nicht sofort erkannt oder benannt wird. Abhängigkeitsverhältnisse im Nachwuchs- und Leistungssport, fehlende Zuständigkeiten sowie Unsicherheit im Umgang mit Verdachtsfällen erschweren frühzeitiges Handeln. Fachstellen betonen daher die Notwendigkeit niederschwelliger, externer Beschwerde- und Meldewege, die unabhängig von Vereinen und Verbänden funktionieren.

Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt:
"Kinder- und Jugendschutz ist eine zentrale Aufgabe im Sport. Ein sicherer Sport für alle ist also nicht nur ein moralischer Anspruch. Er ist auch eine Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Sports insgesamt. Dafür braucht es klare Meldewege, unabhängige Unterstützung und Verantwortliche, die handeln. Initiativen wie die Safe Sport Tagung leisten einen wichtigen Beitrag, um Verantwortung im System Sport nachhaltig zu stärken."

Schätzungen zufolge ist jedes fünfte Kind im Sport von Gewalt oder Grenzverletzungen betroffen, vielfach bleibt dies lange unbeachtet. Besonders problematisch: Viele Kinder müssen sich mehreren Erwachsenen anvertrauen, bis ihnen geglaubt und geholfen wird.

Rosa Diketmüller, Präsidentin von 100% Sport: "Kindern fehlt oft die Sprache, um benennen zu können, was ihnen passiert.
Deshalb reicht es nicht, abzuwarten, bis Kinder etwas klar aussprechen. Erwachsene müssen genau hinschauen und Verantwortung übernehmen. Wer unsicher ist oder einen Verdacht hat, sollte sich Hilfe holen – etwa bei der unabhängigen Vertrauensstelle vera*. Schweigen schützt nicht die Kinder, sondern Strukturen, in denen Gewalt möglich bleibt."

Safe Sport:

Um Schutz im Sport systematisch zu verankern bietet 100 % Sport Angebote zur Prävention, Qualifizierung, Beratung.