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Starke Frauen - starker Sport: Arbeits- und Vernetzungstreffen mit über 150 Frauen

Starke Frauen - starker Sport. Gemeinsam Zukunft gestalten.
Foto: BMWKMS

Starke Frauen – Starker Sport. Rund 150 Frauen aus Sportorganisationen, Vereinen, Verbänden, Verwaltung und Politik folgten der Einladung von Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt zu einem breit angelegten Arbeits- und Vernetzungstreffen ins Sportministerium.

Gemeinsam mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Justizministerin Anna Sporrer standen zentrale Zukunftsfragen von Frauen im Sport im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden ausgewertet und fließen in die Schwerpunktsetzung der Sportsektion für das Jahr 2026 ein.

Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt:

Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt
Foto: BMWKMS/HBF/Karlovits

"Ich habe eine klare Vision, wie sich diese Bereiche in den nächsten Jahren entwickeln sollen – und welche Rolle Frauen und Mädchen darin spielen. Eigentlich sprechen wir von Zielen, die längst selbstverständlich sein sollten.

Es ist aber auch wichtig, bereits Erreichtes anzuerkennen. Im österreichischen Sport ist – auch dank vieler Frauen – bereits einiges in Bewegung gekommen. Dennoch gibt es strukturelle Lücken und zentrale Fragen sind weiterhin offen. Die Handlungsfelder ziehen sich durch alle Bereiche, vom Freizeit- und Schulsport über den Amateurbereich bis hin zum Spitzensport.

Das Sportministerium will den Frauenanteil unter den Trainer:innen und Funktionär:innen ausbauen. Auch die bessere Vereinbarkeit von Sport und Mutterschaft muss angegangen werden – Schwangerschaften sind heute kein Hindernis für den Spitzensport. Und wir brauchen ein sicheres und belästigungsfreies Umfeld für Sportler:innen, in dem ihre Grenzen respektiert werden"

Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner:

Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner
Foto: BMWKMS/HBF/Karlovits

"Gleiche Leistung muss gleich viel wert sein. Unterschiedliche Preisgelder und strukturelle Benachteiligungen gehören in die Geschichtsbücher verbannt.

Neben politischen Schritten müssen hier auch die Verbände in die Pflicht genommen werden und einen Beitrag zu echter Gleichstellung auf allen Ebenen im Sport leisten."

Justizministerin Anna Sporrer:

Justizministerin Anna Sporrer und zwei weibliche Justizwachen
Foto: BMWKMS/Schlögl

"Wir müssen die Basis dafür schaffen, dass Frauen und Mädchen in allen sportlichen Disziplinen diskriminierungsfrei und vollkommen gleichberechtigt teilnehmen können – und das ohne Angst vor sexuellen Übergriffen.

Auch in der Justiz setzen wir mit Justiz Athleta ein klares Zeichen für den Leistungssport in Österreich und bieten unseren Spitzensportlerinnen ein starkes Fundament für eine sichere Karriere parallel zu ihren sportlichen Hochleistungen. Die Spitzensportförderung der Justiz ermöglicht es Spitzensportler:innen neben ihrer sportlichen Karriere auch eine Berufsausbildung in der Justizwache zu absolvieren."

An die 150 Frauen beim Frauen-Vernetzungstreffen Starke Frauen, starker Sport
Foto: BMWKMS/HBF/Karlovits